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Was ist ein Knochenaufbau und warum ist er nötig?
Die Grundlage der Implantation: wie fehlender Knochen wieder aufgebaut wird

Ein stabiles Fundament für ein dauerhaftes und sicheres Zahnimplantat
Nach dem Verlust eines Zahns kann sich der Kieferknochen mit der Zeit zurückbilden. Je länger ein Zahn fehlt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Breite oder Höhe des Knochens in diesem Bereich abnehmen. Das ist wichtig, weil ein Zahnimplantat nur dann sicher gesetzt werden kann, wenn ausreichend Knochen in angemessener Qualität vorhanden ist.
Ziel des Knochenaufbaus ist es, den für die Implantation nötigen Knochen zu verbessern oder wiederherzustellen. In der PureDental-Praxis im II. Bezirk, am Margit körút, führen wir den Knochenaufbau mit 3D-CBCT-basierter Planung, modernen Knochenaufbaumaterialien und oralchirurgischem Vorgehen durch. Ziel der Behandlung ist nicht nur, dass „genug Knochen da ist“, sondern dass Implantat und späterer Zahnersatz ein langfristig stabiles, gut belastbares und ästhetisch passendes Fundament erhalten.
Ein Knochenaufbau kann nötig sein, wenn der Kieferknochen nicht ausreichend Knochen für das sichere Setzen eines Implantats aufweist. Das entsteht oft durch einen seit längerer Zeit fehlenden Zahn, Parodontitis, Entzündungen, einen Unfall, eine frühere schwierige Zahnentfernung oder im hinteren Oberkiefer durch die Nähe der Kieferhöhle.
Die häufigsten Situationen:Ein Knochenaufbau ist nicht vor jeder Implantation nötig. Ist ausreichend Knochen vorhanden, kann ein Implantat in vielen Fällen auch ohne Knochenaufbau gesetzt werden. Die genaue Entscheidung treffen wir stets auf Grundlage einer Untersuchung und bei Bedarf einer 3D-CBCT-Aufnahme.
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Die Grundlage der Implantation: wie fehlender Knochen wieder aufgebaut wird
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Interner und externer Sinuslift: wann wenden wir welchen an?
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Knochenverbreiterung vor einem Implantat: wenn die Dicke nicht ausreicht
Der Knochenaufbau ist ein oralchirurgischer Eingriff, bei dem der fehlende oder zurückgebildete Teil des Kieferknochens mit Knochenaufbaumaterial, körpereigenem Knochen oder einer Kombination aus beidem aufgebaut wird. Ziel ist, für das Implantat Knochen mit passender Breite, Höhe und Stabilität zu schaffen.
Eine Zahnwurzel belastet den Kieferknochen auf natürliche Weise. Wird ein Zahn entfernt, fällt diese Belastung weg, und der Knochen kann sich allmählich zurückbilden. Dieser Prozess kann besonders ausgeprägt sein, wenn der Zahn seit Jahren fehlt, wenn in diesem Bereich früher eine Entzündung bestand oder wenn der Patient eine herausnehmbare Prothese getragen hat.
Wenn das Aufbaumaterial einheilt, entsteht kräftiger, stabiler Knochen, der die Sicherheit der Implantate über viele Jahre gewährleistet.
Mit moderner, 3D-CBCT-basierter Planung bestimmen wir genau, wo und in welchem Umfang behandelt wird, sodass der Eingriff nur minimale Beschwerden verursacht.
Wir verwenden hochwertige Knochenaufbaumaterialien (z. B. Bio-Oss®, BoneAlbumin™, eine Kombination aus körpereigenem Knochen und Membran), stets angepasst an die individuellen Bedürfnisse des Patienten.
Der neue Knochen sorgt nicht nur für die Stabilität der Implantate, sondern stellt auch die natürliche Form des Zahnfleischs und angenehmes Kauen wieder her.
Wichtig zu wissen: Der Knochenaufbau ist ein biologischer Heilungsprozess. Die Einheilung braucht Zeit, und der Erfolg hängt vom Allgemeinzustand des Patienten, vom Rauchen, von der Mundhygiene, vom Zustand des Zahnhalteapparats und davon ab, wie gut die Anweisungen nach der Operation befolgt werden.
Nach der Entfernung eines Zahns erhält der Knochen nicht mehr dieselbe natürliche Belastung wie zuvor, als die Zahnwurzel noch an ihrem Platz war. Dadurch kann der Kieferknochen allmählich zu schwinden beginnen. Zuerst nimmt oft die Breite des Knochens ab, später kann sich auch seine Höhe verändern.
Das Ausmaß des Knochenverlusts ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Es hängt vom Grund der Zahnentfernung, früheren Entzündungen, Parodontitis, dem Alter des Patienten, dem Rauchen, der Mundhygiene und der Zeit ab, die zwischen Zahnentfernung und Implantatplanung vergeht.
Deshalb genügt es vor einem Implantat nicht, nur zu prüfen, ob in der Zahnlücke „Platz“ ist. Es muss auch untersucht werden, ob der Knochen räumlich passt: ob er breit genug und hoch genug ist und ob das Implantat im Hinblick auf den späteren Zahnersatz in der richtigen Position gesetzt werden kann.

Der Knochenaufbau ist die Lösung für alle, bei denen sich der Knochen durch fehlende Zähne zurückgebildet hat, die aber ein dauerhaftes, sicheres Fundament für Implantate wünschen. So wird wieder stabiles Kauen, selbstbewusstes Sprechen und ein natürliches Lächeln möglich.
Besonders empfohlen wird er, wenn Sie:Die genaue Art des Knochenaufbaus hängt stets von Ihrer anatomischen Situation ab. Dafür ist in der Regel eine 3D-CBCT-Aufnahme nötig, denn sie zeigt räumlich, in welcher Richtung der Knochen fehlt: in der Breite, in der Höhe oder zur Kieferhöhle hin.
Der Knochenaufbau ist kein einzelner Eingriff. Es gibt mehrere Arten, und oft bestimmt der Implantatplan, welche nötig ist. Manchmal genügt eine kleinere Knochenverbreiterung, ein andermal sind ein Sinuslift, eine Knochenerhaltung nach der Zahnentfernung oder ein komplexerer, mehrstufiger Knochenaufbau erforderlich.
Welches Verfahren nötig ist, entscheiden wir stets anhand der 3D-CBCT-Aufnahme. Die Aufnahme zeigt millimetergenau, wie viel Knochen vorhanden ist und in welcher Richtung er fehlt. In vielen Fällen kombinieren wir zwei Verfahren. Auch die geplante Position des Implantats und die Art des späteren Zahnersatzes beeinflussen die Wahl.
Ein horizontaler Knochenaufbau ist nötig, wenn die Höhe des Kieferkamms noch ausreicht, er aber zu schmal ist, damit ein Implantat sicher darin Platz findet. Das kommt am häufigsten bei einem seit Langem fehlenden Zahn vor, weil sich der Knochen nach der Zahnentfernung zuerst in der Breite zurückbildet.
Während des Eingriffs platzieren wir Knochenaufbaumaterial an der Seite des schmalen Kieferkamms. Meist handelt es sich um Bio-Oss® oder BoneAlbumin™, oft gemischt mit Knochenspänen aus dem körpereigenen Knochen. Den Bereich decken wir mit einer Membran ab, die das Material an seinem Platz hält und das Weichgewebe fernhält. Innerhalb weniger Monate heilt der Knochen ein und verbreitert sich. Bei einem kleineren Defizit kann die Knochenverbreiterung in derselben Sitzung wie die Implantation erfolgen. Bei einem größeren Defizit bauen wir zuerst den Knochen auf, und die Implantation erfolgt in einem zweiten Schritt.
Ein vertikaler Knochenaufbau ist nötig, wenn der Kieferknochen nicht hoch genug ist. Dann hat sich der Kieferkamm so weit zurückgebildet, dass ein Implantat ausreichender Länge nicht gesetzt werden kann. Das entsteht typischerweise nach fortgeschrittener Parodontitis, nach einer über viele Jahre getragenen herausnehmbaren Prothese, nach einem Unfall oder einer früheren Zahnentfernung mit Komplikationen.
Die Erhöhung der Knochenhöhe ist die anspruchsvollste Form des Knochenaufbaus, weil der neue Knochen „nach oben“, über das vorhandene Knochenniveau, aufgebaut werden muss. Dafür ist eine stabile, formstabile Membran nötig, weshalb wir in solchen Fällen oft eine nicht resorbierbare Cytoplast®-Membran verwenden. Die Heilung dauert länger, und die Implantation erfolgt typischerweise erst in einer zweiten Sitzung. Fehlt die Knochenhöhe im hinteren Oberkiefer, ist oft ein Sinuslift die schonendere Lösung.
Die Kieferhöhle liegt im hinteren Oberkiefer, oberhalb der Backenzähne. Nach einer Zahnentfernung schwindet der Knochen in diesem Bereich aus zwei Richtungen: von unten durch den Knochenabbau und von oben, weil sich die Kieferhöhle allmählich nach unten ausdehnt. Deshalb bleiben hier oft nur wenige Millimeter Knochen, was für ein Implantat nicht reicht.
Beim Sinuslift heben wir die dünne Schleimhaut, die den Boden der Kieferhöhle auskleidet, vorsichtig an und platzieren Knochenaufbaumaterial in dem entstandenen Raum. Die Kieferhöhle bleibt intakt, nur ihr Boden wird nach oben verlagert. Es gibt zwei Methoden:
Geschlossener (interner) Sinuslift: Wir wenden ihn an, wenn noch relativ viel Knochen vorhanden ist. Das Anheben erfolgt an der Stelle des Implantats durch die gebohrte Öffnung, was schonender ist. Das Implantat lässt sich oft in derselben Sitzung setzen.
Offener (externer) Sinuslift: Er ist nötig, wenn nur noch sehr wenig Knochen übrig ist. In der seitlichen Wand des Oberkiefers öffnen wir ein kleines „Fenster“, heben darüber die Schleimhaut an und füllen den Raum auf. Die Implantation folgt dann in der Regel nach der Einheilung des Knochens in einer zweiten Sitzung.
Den Eingriff führen wir unter örtlicher Betäubung durch, auf Wunsch ist er auch in Vollnarkose oder mit Sedierung möglich. Die danach auftretende leichte Schwellung klingt innerhalb weniger Tage ab. Während der Heilung sollten Sie kräftiges Schnäuzen, das Unterdrücken des Niesens und Flugreisen vermeiden, weil diese Druck auf die Kieferhöhle ausüben. Die genauen Anweisungen erhalten Sie nach der Operation auch schriftlich.
Die Socket Preservation ersetzt nicht bereits verlorenen Knochen, sondern verhindert den Knochenverlust. Nach der Zahnentfernung bringen wir sofort Knochenaufbaumaterial in die leere Alveole ein und verschließen sie mit einer Membran. So bildet sich der Knochen nicht zurück, behält seine Breite und Höhe, und einige Monate später kann ein Implantat ohne späteren größeren Knochenaufbau gesetzt werden.
Wir empfehlen dieses Verfahren allen, denen eine Zahnentfernung bevorsteht und die später an dieser Stelle ein Implantat möchten. Es lohnt sich, diese Entscheidung schon vor der Zahnentfernung zu treffen, denn der Knochenerhalt kann nur gleichzeitig mit der Entfernung durchgeführt werden.

Ein Knochenaufbau beginnt stets mit der Planung. Zuerst untersuchen wir die Zahnlücke, den Zustand des Zahnfleischs, den Biss, die umliegenden Zähne und die Möglichkeit einer späteren Implantation. Der wichtigste Schritt von Diagnostik und Planung ist die 3D-CBCT-Aufnahme, denn sie zeigt genau die Breite und Höhe des Knochens, die Lage der Kieferhöhle und den Verlauf des Nervkanals.
Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung, sodass Sie während der Operation keinen stechenden Schmerz spüren müssen. Bei einem größeren Eingriff, starker Angst oder einem komplexen Implantatplan kommen auch Sedierung oder Vollnarkose in Frage; das wägen wir jedoch immer individuell ab.
Bei der Operation bringen wir das geplante Material in den fehlenden Knochenbereich ein und decken und stabilisieren es bei Bedarf mit einer Membran. Während der Heilungsphase heilt das Aufbaumaterial allmählich ein, und durch die körpereigenen knochenbildenden Prozesse kann ein stabileres Fundament für das Implantat entstehen.
Die Heilungszeit beträgt in der Regel 3–6 Monate, kann aber bei einem größeren Knochenaufbau, einem Sinuslift oder komplexeren Fällen länger sein. Nach der Einheilung des Knochenaufbaus lässt sich die Implantation in vielen Fällen bereits planen oder durchführen.
In jedem Fall richten wir uns nach der individuellen Anatomie des Patienten. Für die genaue Behandlungsplanung fertigen wir eine CBCT-Aufnahme an, anhand derer wir Art und Umfang des Knochenaufbaus sowie die ideale Materialwahl festlegen.
Die Operation erfolgt unter örtlicher Betäubung (auf Wunsch in Vollnarkose). In den fehlenden Bereich bringen wir hochwertiges Knochenaufbaumaterial ein (z. B. Bio-Oss®, OrthoSera BoneAlbumin™, eine Kombination mit körpereigenem Knochen), das wir für eine sichere Heilung mit einer speziellen Membran (Bio-Gide® oder Cytoplast®) abdecken.
Während der Heilungsphase heilt das Knochenaufbaumaterial allmählich ein, und es bildet sich neues Knochengewebe, das den Implantaten ein stabiles Fundament gibt. Das dauert in der Regel 3–6 Monate.
Wenn der Knochen ordnungsgemäß eingeheilt und stabil ist, lässt sich die Implantation sicher durchführen, anschließend wird die endgültige Krone oder Brücke eingesetzt. So gewährleistet der Knochenaufbau langfristig die Stabilität der Implantate.
Was ist der Unterschied zwischen einem Sinuslift und einem Knochenaufbau?
Ein Sinuslift, also eine Kieferhöhlenaugmentation, ist eine Art des Knochenaufbaus. Der Knochenaufbau ist der Oberbegriff: jeder Eingriff, bei dem wir fehlenden Kieferknochen wieder aufbauen. Das kann durch Verbreiterung oder Erhöhung des Knochens oder durch das Auffüllen der Alveole nach einer Zahnentfernung geschehen.
Ein Sinuslift ist ein spezielles Verfahren innerhalb des Knochenaufbaus, das ausschließlich im hinteren Oberkiefer, unterhalb der Kieferhöhle, angewendet wird. Hier bauen wir nicht auf dem Kieferkamm auf, sondern heben den Boden der Kieferhöhle an und bringen das Knochenaufbaumaterial in den entstandenen Raum ein. Kurz gesagt: Jeder Sinuslift ist ein Knochenaufbau, aber nicht jeder Knochenaufbau ist ein Sinuslift.
Die Wahl des Knochenaufbaumaterials hängt immer von der jeweiligen klinischen Situation ab. Die ideale Lösung ist nicht dieselbe beim Knochenerhalt nach einer kleineren Zahnentfernung, bei einer lateralen Knochenverbreiterung oder bei einem offenen Sinuslift. Ziel ist, dass Material, Membran und Operationstechnik zusammen die bestmöglichen Bedingungen für die Heilung schaffen.
Bei PureDental verwenden wir weltweit anerkannte, hochwertige biokompatible Materialien wie Bio-Oss® oder OrthoSera BoneAlbumin™, die dem menschlichen Knochen in ihrer Struktur ähneln, die Zellaktivität anregen und die Heilung beschleunigen.
Die genaue Materialwahl legen wir stets anhand der CBCT-Aufnahme, der Art des Knochendefekts, der geplanten Implantation und individueller Heilungsfaktoren fest.
Bio-Oss® ist ein weltweit verwendetes, biokompatibles Knochenaufbaumaterial bovinen Ursprungs, das dem menschlichen Knochen in seiner Struktur äußerst ähnlich ist und deshalb als Gerüst bei der Knochenregeneration dienen kann.
Wir verwenden es häufig bei Knochenaufbauten vor einem Implantat oder in Kombination mit der Implantation sowie beim Sinuslift. Sein Vorteil ist, dass es ein gut dokumentiertes, weit verbreitetes Material ist, besonders in Situationen, in denen die langfristige Volumenerhaltung wichtig ist.
OrthoSera BoneAlbumin™ ist ein Material menschlichen Ursprungs (Allograft), das mit Albumin beschichtet ist. Dieses Albumin regt die Zellaktivität an und beschleunigt den Heilungsprozess, sodass es besonders für Patienten vorteilhaft sein kann, bei denen eine schnelle und effektive Regeneration besonders wichtig ist.
Ein Autograft, also Knochenspäne aus dem körpereigenen Knochen des Patienten, ist die natürlichste Form des Knochenaufbaus. Es enthält lebende Zellen und Wachstumsfaktoren, die eine schnellere und festere Einheilung des Knochens fördern.
Da es vollständig körpereigenes Gewebe ist, schließt es das Risiko einer Abstoßung aus. In den meisten Fällen kombinieren wir es jedoch mit anderen hochwertigen Knochenaufbaumaterialien (z. B. Bio-Oss®), um eine möglichst sichere und wirksame Regeneration zu erreichen.
Ob Bio-Oss®, BoneAlbumin™, körpereigener Knochen oder eine Kombination daraus die beste Wahl ist, ist keine Frage des Marketings, sondern eine fachliche Entscheidung. Wir entscheiden stets anhand der Art des Knochendefekts, der geplanten Implantation und der individuellen Situation des Patienten.
Beim Knochenaufbau verwenden wir häufig auch eine Membran. Aufgabe der Membran ist es, das Knochenaufbaumaterial zu schützen und zu stabilisieren und dazu beizutragen, dass die Heilung im gewünschten Bereich stattfindet.
Bio-Gide® ist eine resorbierbare Membran, die bei kleineren und mittleren Knochenaufbauten häufig eingesetzt werden kann. Cytoplast® ist eine nicht resorbierbare Membran, die in bestimmten größeren oder komplexeren Fällen eine stabilere Raumhaltung bieten kann. Die Art der Membran wählen wir stets nach Umfang und Ziel des Eingriffs.
Der Preis eines Knochenaufbaus ist kein fester Betrag, weil zwei Eingriffe selten gleich sind. Zwischen einem Knochenerhalt nach einer Zahnentfernung und einem offenen Sinuslift besteht ein erheblicher Unterschied. Der Preis wird vor allem durch folgende Faktoren bestimmt:
Knochenaufbau und KnochenaufbaumaterialRichtpreise laut unserer Preisliste: Operationsgebühr für den Knochenaufbau ab 333 €, Knochenersatzmaterial ab 253 €, Gewinnung von körpereigenem Knochen 135 €. Resorbierbare Membran ab 321 €, nicht resorbierbare Cytoplast®-Membran 407 €; interner Sinuslift 311 €, externer Sinuslift 676 €. Den genauen Betrag nennen wir nach der Untersuchung und der Auswertung der 3D-CBCT-Aufnahme in einem schriftlichen Angebot.
Den genauen Preis nennen wir Ihnen bei der Beratung nach der Auswertung der CBCT-Aufnahme. Sie erhalten dann ein schriftliches, detailliertes Angebot ohne versteckte Kosten, das den Knochenaufbau und die spätere Implantation umfasst.
Wir akzeptieren Gesundheitskassen-Karten und gewähren unseren Patienten im Rentenalter 10 % Rabatt.
→ Unsere detaillierte Preisliste finden Sie hier: puredental.hu/de/unsere-preise/
Nach einem Knochenaufbau sind Schwellung, Spannungsgefühl, leichte Schmerzen oder Blutergüsse für einige Tage normal. Diese lassen sich in der Regel mit den erhaltenen Anweisungen und bei Bedarf mit Schmerzmitteln gut behandeln. Nach einem größeren Eingriff, einem Sinuslift oder einem umfangreicheren Knochenaufbau kann die Schwellung stärker ausfallen, und auch die Heilung erfordert mehr Aufmerksamkeit.
Während der Heilungsphase ist es besonders wichtig, nicht zu rauchen, auf eine gute Mundhygiene zu achten, die Kontrolltermine einzuhalten und den Operationsbereich nicht übermäßig mechanisch zu belasten. Nach einem Sinuslift können Naseschnäuzen, druckerhöhende Bewegungen, das Unterdrücken des Niesens, bestimmte Sportarten und der Zeitpunkt von Flugreisen besondere Aufmerksamkeit erfordern. Die genauen Anweisungen geben wir stets passend zur jeweiligen Operation.
Bei zunehmenden Schmerzen, wachsender Schwellung, Fieber, übel riechendem Ausfluss, Blutung oder Öffnung der Wunde sollten Sie sich so bald wie möglich an die Praxis wenden.
Ja, in vielen Fällen schon. Wenn laut CBCT-Aufnahme ausreichend Knochen in angemessener Qualität vorhanden ist, kann das Implantat auch ohne Knochenaufbau gesetzt werden. Deshalb sollte man nicht im Voraus davon ausgehen, dass ein Knochenaufbau nötig sein wird.
Bei vollständigem Zahnverlust kommt in bestimmten Fällen der Ersatz des gesamten Zahnbogens auf 4 oder 6 Implantaten oder eine mit gekippten Implantaten geplante Lösung in Frage. Ziel dieser Lösungen kann unter anderem sein, den vorhandenen Knochen bestmöglich auszunutzen, sodass sich in bestimmten Fällen die Notwendigkeit eines größeren Knochenaufbaus vermeiden oder verringern lässt.
Die genaue Antwort gibt jedoch immer die individuelle Planung. Dieselbe Lösung lässt sich nicht bei jedem anwenden, denn Knochenmenge, Lage der Kieferhöhle, Verlauf des Nervkanals, Biss und die Art des späteren Zahnersatzes beeinflussen die Entscheidung.
Mehr dazu: Zahnimplantat – PureDental
Wir haben die Antworten auf die Fragen zusammengestellt, die unsere Patienten am häufigsten zum Knochenaufbau stellen.
Fachlich geprüft von Dr. Nóra Boka Facharzt für Dentoalveolarchirurgie, Implantologe
Der Knochenaufbau erfolgt unter örtlicher Betäubung, sodass Sie während des Eingriffs keinen stechenden Schmerz spüren müssen. Nach der Operation können einige Tage lang Schwellung, Spannungsgefühl, Empfindlichkeit oder Blutergüsse auftreten. Das sind in der Regel natürliche Beschwerden nach einer Operation, die sich mit den erhaltenen Anweisungen gut beherrschen lassen.
Die Einheilung des Knochenaufbaumaterials dauert in der Regel 3–6 Monate, die genaue Dauer hängt aber von der Art des Eingriffs, der Größe des aufgebauten Bereichs, den verwendeten Materialien und der individuellen Heilung ab. Nach größeren Eingriffen oder nach einem Sinuslift kann eine längere Heilungszeit nötig sein.
In bestimmten Fällen ja. Bei kleineren Knochendefekten kann die Implantation gleichzeitig mit dem Knochenaufbau erfolgen. Bei größerem Knochenverlust, ungünstiger Knochenform oder geringerer Primärstabilität kann es sicherer sein, in zwei Schritten vorzugehen: zuerst der Knochenaufbau, nach der Heilung die Implantation.
In vielen Fällen ja. Ist ausreichend Knochen vorhanden, kann das Implantat ohne Knochenaufbau gesetzt werden. Bei vollständigem Zahnverlust kann auch die All-on-4™-Lösung eine Alternative sein: Dank der speziellen, gekippten Platzierung der Implantate lässt sich ein Knochenaufbau in den meisten Fällen vermeiden. Welcher Weg in Ihrem Fall der sichere ist, entscheiden wir anhand der CBCT-Aufnahme.
Die häufigsten Verfahren: horizontaler Knochenaufbau (wenn der Knochen schmal ist), vertikaler Knochenaufbau (wenn der Knochen niedrig ist) und Socket Preservation (Knochenerhalt nach der Zahnentfernung). Die Wahl erfolgt stets nach individueller CBCT-basierter Planung.
Daneben ist im hinteren Oberkiefer der Sinuslift verbreitet. Mehr zu den einzelnen Arten lesen Sie oben im Abschnitt „Die Arten des Knochenaufbaus“.
Ein Sinuslift, also eine Kieferhöhlenaugmentation, ist eine Art des Knochenaufbaus. Der Knochenaufbau ist ein Oberbegriff für jeden Eingriff, der fehlenden Kieferknochen wieder aufbaut. Der Sinuslift ist darunter ein Verfahren, das ausschließlich im hinteren Oberkiefer, unterhalb der Kieferhöhle, angewendet wird und bei dem wir den Boden der Kieferhöhle anheben.
Knochen aus dem Beckenkamm wird nur sehr selten benötigt, ausschließlich bei schwerem, ausgedehntem Knochenmangel. Das kann zum Beispiel ein großer Knochenverlust durch einen Unfall, eine Tumoroperation oder einen jahrzehntelangen vollständigen Zahnverlust sein. In der täglichen Praxis genügen Knochenaufbaumaterialien, körpereigener Knochen aus der Mundhöhle und die All-on-4™-Lösung fast immer.
Der Knochenaufbau mit Knochen aus dem Beckenkamm ist eine kieferchirurgische Operation, die unter Klinikbedingungen in Vollnarkose durchgeführt wird. Wenn aufgrund der Untersuchung ein solcher Eingriff nötig ist, überweisen wir Sie an die kieferchirurgische Fachversorgung, und die spätere Implantation können wir dann bei uns durchführen.
Der Knochenaufbau ist ein routinemäßig durchgeführter, sicherer oralchirurgischer Eingriff. Wie jedes medizinische Verfahren kann er Risiken bergen, doch Komplikationen treten äußerst selten auf, besonders wenn die Behandlung von einem erfahrenen Oralchirurgen mit hochwertigen Materialien in einer sterilen und gut vorbereiteten Umgebung durchgeführt wird.
Mögliche, vorübergehende Beschwerden nach dem Eingriff:
Seltenere, aber behandelbare Risiken:
Insgesamt: Der Knochenaufbau ist ein modernes und sicheres Verfahren, das bei richtiger Vorbereitung und Fachkenntnis nur minimale Risiken birgt und zugleich einen erfolgreichen und dauerhaften Zahnersatz ermöglicht.
Rauchen, unbehandelte Parodontitis, unzureichende Mundhygiene, schlecht eingestellter Diabetes, ausgelassene Kontrollen und das Nichtbefolgen der Anweisungen nach der Operation können die Heilungschancen verschlechtern. Diese Faktoren besprechen wir bereits bei der Beratung, damit der Eingriff unter bestmöglichen Bedingungen stattfinden kann.
Knochenaufbau und Sinuslift sind gut erforschte, vorhersagbare Verfahren der Oralchirurgie. Laut internationaler Fachliteratur liegt die Überlebensrate von Implantaten, die in auf diese Weise vorbereiteten Knochen gesetzt werden, langfristig über 90 %, was der von Implantaten in natürlichem Knochen nahekommt.
Den Erfolg beeinträchtigen am meisten Rauchen, unbehandelte Parodontitis, schlecht eingestellter Diabetes und das Nichtbefolgen der Heilungsanweisungen. Diese besprechen wir bei der Beratung ausführlich.
In den ersten Tagen vermeiden Sie bitte das kräftige Reinigen des Wundbereichs und verwenden stattdessen eine Chlorhexidin-Mundspülung. Nach 2–3 Tagen kann auch die Umgebung vorsichtig mit einer weichen Zahnbürste geputzt werden. Zur vollständigen Mundpflege-Routine können Sie in der Regel nach 2 Wochen zurückkehren.
Selten kann es vorkommen, dass ein Knochenaufbau teilweise oder ganz nicht wie erwartet einheilt. Ursache können eine Infektion, Rauchen, zu frühe Belastung, eine Wundheilungsstörung oder ein individueller biologischer Faktor sein. In einem solchen Fall beurteilen wir die Situation mit einer Kontrolluntersuchung und bei Bedarf mit Bildgebung.
In vielen Fällen lässt sich dennoch eine Lösung finden, mit einem Korrektureingriff, einer anderen Materialwahl, einer längeren Heilungszeit oder einem angepassten Implantatplan.
Ein Knochenaufbau geschieht meist nicht um seiner selbst willen, sondern als Teil eines späteren Implantat- oder Zahnersatzplans. Ziel ist, ein stabiles Fundament zu schaffen, auf dem langfristig ein komfortabler, ästhetischer und gut belastbarer Zahnersatz entstehen kann.
Fehlen ein oder mehrere Zähne, kann der Knochenaufbau ermöglichen, dass das Implantat in der richtigen Position sitzt und die darauf gefertigte Krone oder Brücke sich natürlicher in den Zahnbogen einfügt.
Mehr dazu: Zahnimplantat – PureDental
Bei vollständigem Zahnverlust ist eine Stegprothese eine auf Implantaten befestigte und dennoch herausnehmbare Lösung. Sie kann stabiler sein als eine herkömmliche herausnehmbare Prothese, während die Reinigung einfacher bleiben kann als bei einer vollständig festsitzenden Brücke.
In bestimmten Fällen von vollständigem Zahnverlust kommt der Ersatz des gesamten Zahnbogens auf 4 oder 6 Implantaten in Frage. Bei diesen Lösungen zielt die Planung darauf ab, den vorhandenen Knochen bestmöglich auszunutzen. In manchen Fällen lässt sich so die Notwendigkeit eines größeren Knochenaufbaus verringern oder vermeiden, das kann jedoch immer nur auf Grundlage einer CBCT-basierten Untersuchung entschieden werden.
Mehr dazu: Festsitzender Zahnersatz auf 4 oder 6 Implantaten
Wenn Sie ein Implantat möchten, Ihnen aber früher gesagt wurde, dass Ihr Knochen nicht ausreicht, oder wenn Sie eine seit Langem bestehende Zahnlücke haben, lohnt es sich, mit einer gründlichen Beratung auf Grundlage einer 3D-Diagnostik zu beginnen. In vielen Fällen lässt sich durch einen Knochenaufbau die Voraussetzung für die Implantation schaffen, in anderen Situationen kommt auch eine alternative Implantat- oder Zahnersatzlösung in Frage.
In der PureDental-Praxis im II. Bezirk von Budapest helfen wir Ihnen mit einer ausführlichen Untersuchung, CBCT-basierter Planung und einem individuellen Behandlungsplan zu entscheiden, welcher Weg zu einem stabilen, langfristig funktionierenden Zahnersatz führen kann.
Sichern Sie sich mit einem hochwertigen Knochenaufbau ein stabiles Fundament für Ihre Zahnimplantate. Rufen Sie jetzt an oder melden Sie sich online, und wir setzen uns zu unseren Öffnungszeiten innerhalb von 3 Stunden mit Ihnen in Verbindung.
Knochenaufbau in Budapest, II. Bezirk: Knochenverbreiterung vor einem Implantat, Sinuslift, Knochenerhalt nach Zahnentfernung, individuelle 3D-Planung und transparenter Behandlungsplan.
Január 5-től, újra a megszokott nyitvatartási időben várjuk kedves pácienseinket.